Mehr Zeit für den Patienten, weniger Zeit am Bildschirm.
Das Patientengespräch gesprochen, strukturiert im Praxissystem.
Scrypa Medizin strukturiert Ihr gesprochenes Anamnese-, Befund- und Diagnosegespräch zum fertigen Karteieintrag mit ICD-10-GM-Vorschlag und überträgt ihn in Ihr Praxisverwaltungssystem.
Ärztinnen und Ärzte in Praxen, medizinische Fachangestellte und Praxisleitung.
„Herr Sommer, achtundfünfzig Jahre, seit drei Tagen drückender Schmerz hinter dem Brustbein mit Ausstrahlung in den linken Arm, verstärkt bei Belastung, Dauermedikation Ramipril fünf Milligramm und ASS hundert, keine bekannten Allergien.“
Strukturiert übertragen
- Patient und AnliegenHerr Sommer, 58 J., retrosternaler Druckschmerz seit 3 Tagen
- Verlauf und AuslöserAusstrahlung in den linken Arm, belastungsabhängig
- Medikation und AllergienRamipril 5 mg, ASS 100 mg, keine bekannten Allergien
Im Sprechzimmer
Anamnese und Befund während oder direkt nach der Untersuchung gesprochen
ICD-10-GM
Kodiervorschlag mit Diagnosesicherheit erscheint im Entwurf
In der EU
alle Patientendaten werden ausschließlich in der EU verarbeitet
Der Alltag
Der Blick geht zur Tastatur, während der Patient das Wichtigste sagt.
Während des Gesprächs wird getippt, dazwischen bleiben Stichworte stehen, und nach der letzten Sprechstunde warten Karteieinträge und Arztbriefe. Nach § 630f BGB ist in unmittelbarem zeitlichem Zusammenhang mit der Behandlung zu dokumentieren, und nach § 630h BGB gilt eine nicht dokumentierte, aufzeichnungspflichtige Maßnahme im Streitfall als nicht durchgeführt.
Warum ein eigenes Scrypa Medizin
Scrypa Medizin kennt die Sprache der Praxis, von der Anamnese über den Befund bis zum Arztbrief, schlägt den passenden ICD-10-GM-Kode mit Diagnosesicherheit vor und strukturiert das Gesagte für Ihr Praxisverwaltungssystem. Ein Allzweck-Diktiergerät liefert nur Rohtext, ohne Struktur und ohne Kodierung.
Angebote
Was Scrypa Medizin für Sie übernimmt.
„Ich spreche den Befund, während ich noch beim Patienten bin. Wenn der nächste hereinkommt, steht der Karteieintrag, und der Arztbrief ist abends nicht mehr mein Problem.“
Ehrlich beantwortet
Was Praxen vor der Entscheidung wirklich fragen.
Sprachdokumentation berührt Schweigepflicht, Haftung und den Takt einer vollen Sprechstunde. Deshalb steht hier nebeneinander, was Scrypa Medizin leistet und was ausdrücklich nicht.
Wer spricht, und wird das Patientengespräch mitgeschnitten?
Was Scrypa tut
Die Aufnahme wird von Ihnen ausgelöst. Sie sprechen Anamnese, Befund und Procedere, während oder direkt nach der Untersuchung. Möchten Sie das Gespräch selbst aufnehmen, holen Sie dafür die ausdrückliche und jederzeit widerrufbare Einwilligung des Patienten ein.
Was Scrypa nicht tut
Scrypa Medizin hört nicht dauerhaft im Sprechzimmer mit und startet keine Aufnahme von selbst.
Muss ich anders diktieren als gewohnt?
Was Scrypa tut
Sie sprechen frei und in natürlicher Sprache. Scrypa Medizin ordnet das Gesagte den Abschnitten zu, also Anamnese, Befund, Diagnose und Procedere, und erkennt dabei Ihre praxiseigenen Begriffe und Kürzel, die in der Einführungsphase erfasst werden.
Was Scrypa nicht tut
Scrypa Medizin schreibt Ihnen keine Diktiervorlage vor und verlangt keine Kommandosprache. Eine feste Erkennungsquote sagen wir nicht zu, wir messen sie im Pilot an Ihren realen Fällen.
Wie kommen Karteieintrag und Arztbrief ins PVS?
Was Scrypa tut
Je nach System auf drei Wegen: als direkte Übertragung in die Felder über eine vorhandene Schnittstelle, als strukturierte Übergabe zum Import oder als fertig strukturierter Text, den Sie geprüft einfügen. Ausgelegt ist Scrypa Medizin auf gängige Praxisverwaltungssysteme wie CGM, medatixx und Duria.
Was Scrypa nicht tut
Scrypa Medizin ersetzt Ihr Praxisverwaltungssystem nicht und verlangt keinen Systemwechsel. Welche Stufe für Ihr System möglich ist, prüfen wir vor dem Start, statt eine tiefe Integration pauschal zu versprechen.
Wer verantwortet Diagnose, Kodierung und Arztbrief?
Was Scrypa tut
Der ICD-10-GM-Kode mit Diagnosesicherheit erscheint als Vorschlag im Entwurf. Sie prüfen, korrigieren und geben frei, erst dann geht der Eintrag ins Praxisverwaltungssystem. Dieser Freigabeschritt ist fest eingebaut.
Was Scrypa nicht tut
Scrypa Medizin stellt keine Diagnose, spricht keine Therapieempfehlung aus und nimmt keine medizinische Bewertung vor. Scrypa versteht sich als Dokumentationsassistent und behauptet keinen Medizinprodukte-Status nach MDR.
Was passiert mit den Patientendaten, und wer kann sie sehen?
Was Scrypa tut
Die Verarbeitung erfolgt in Rechenzentren innerhalb der EU, verschlüsselt im Transport und in der Ablage, mit Zugriff nur für die von Ihnen berechtigten Personen. Nach der Transkription wird die Audiodatei gelöscht. Vor dem Start schließen wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, mitwirkende Personen werden im Sinne von § 203 StGB zur Verschwiegenheit verpflichtet.
Was Scrypa nicht tut
Kein Drittlandtransfer im Regelbetrieb und standardmäßig kein kundenübergreifendes Modelltraining mit Ihren Inhalten. Eine ISO-27001-Zertifizierung liegt nicht vor: Das Managementsystem wird an der Norm orientiert aufgebaut, ein Zertifikat behaupten wir nicht.
Auf welcher Rechtsgrundlage läuft das nach Art. 9 DSGVO?
Was Scrypa tut
Gesundheitsdaten sind nach Art. 9 DSGVO besonders geschützt. Die Behandlungsdokumentation stützt sich regelmäßig auf Art. 9 Abs. 2 lit. h DSGVO, für die Aufnahme des Gesprächs kommt die ausdrückliche Einwilligung des Patienten hinzu. Als Auftragsverarbeiter unterstützen wir Sie bei Auskunft, Berichtigung und Löschung.
Was Scrypa nicht tut
Wir bestimmen nicht über Zweck und Mittel der Verarbeitung und erteilen keine Rechtsberatung. Verantwortliche Stelle bleibt Ihre Praxis, die die Rechtsgrundlage im Einzelfall festlegt.
Was ist, wenn die Verbindung im Sprechzimmer abreißt?
Was Scrypa tut
Die Erfassung funktioniert auch ohne durchgehende Verbindung, synchronisiert wird, sobald wieder Netz besteht. Scrypa Medizin läuft auf gängigen mobilen Geräten und ist für Umgebungen mit Hintergrundgeräuschen entwickelt.
Was Scrypa nicht tut
Wir versprechen keine gleiche Erkennungsqualität in jeder Umgebung. Mikrofon und Geräteausstattung prüfen wir im Pilot in Ihren Räumen und geben danach eine konkrete Empfehlung.
Das ist der Stand von heute. Auftragsverarbeitungsvertrag, technische und organisatorische Maßnahmen sowie die Liste der Unterauftragsverarbeiter stellen wir vor dem Start auf Anfrage bereit. Was noch im Aufbau ist, benennen wir auf der Seite Sicherheit offen.
Sicher & konform
Dokumentationspflicht (§ 630f BGB)
Die Patientenakte wird in unmittelbarem zeitlichem Zusammenhang mit der Behandlung geführt und mindestens zehn Jahre nach Abschluss der Behandlung aufbewahrt, soweit keine längeren Fristen bestehen.
Beweiskraft der Dokumentation (§ 630h BGB)
Eine nicht dokumentierte, aufzeichnungspflichtige Maßnahme gilt im Streitfall als nicht durchgeführt. Vollständige, zeitnahe Einträge schützen Praxis und Patient.
Gesundheitsdaten und Einwilligung
Gesundheitsdaten sind nach Art. 9 DSGVO besonders geschützt. Die Behandlungsdokumentation stützt sich auf Art. 9 Abs. 2 lit. h DSGVO, für die Aufnahme des Gesprächs holen Sie die ausdrückliche Einwilligung des Patienten ein.
EU-Hosting und Offline
Alle Patientendaten werden ausschließlich in der EU verarbeitet. Scrypa arbeitet auch ohne stabile Verbindung im Sprechzimmer und synchronisiert später.
Passt in Ihr Praxisverwaltungssystem (PVS)
- Anbindung an gängige Praxisverwaltungssysteme wie CGM (ALBIS, MEDISTAR, M1 PRO, TURBOMED), medatixx und Duria
- Anamnese, Untersuchungsbefund und Arztbrief strukturiert erfasst
- ICD-10-GM-Kodiervorschlag mit Diagnosesicherheit (A, G, V, Z)
- Vorbereitet für die elektronische Patientenakte (ePA)
- Lernende KI mit medizinischer Fachsprache
Scrypa Medizin live erleben.
Ärztinnen und Ärzte in Praxen, medizinische Fachangestellte und Praxisleitung.
FAQ
Noch Fragen?
Ja. Das System ist auf die Sprache der Praxis trainiert und erkennt Symptome, Befunde, Medikamente und Diagnosen zuverlässig. Zu Diagnosen wird ein passender ICD-10-GM-Kode mit Diagnosesicherheit vorgeschlagen, den Sie vor der Übernahme prüfen.
Nein. Scrypa Medizin überträgt den strukturierten Eintrag in Ihr vorhandenes Praxisverwaltungssystem wie CGM, medatixx oder Duria und ergänzt es.
Für die Behandlungsdokumentation selbst greift Art. 9 Abs. 2 lit. h DSGVO. Für die Aufnahme des Gesprächs holen Sie die ausdrückliche Einwilligung des Patienten ein, die jederzeit widerrufbar ist. Scrypa unterstützt diesen Ablauf.
Alle Daten werden DSGVO-konform ausschließlich in der EU verarbeitet. Es findet kein Datentransfer in Drittländer statt.
Ja. Scrypa Medizin arbeitet offline und synchronisiert den Eintrag, sobald wieder Verbindung besteht.
Nein. Scrypa Medizin strukturiert, was Sie gesprochen haben, und schlägt zu einer von Ihnen genannten Diagnose den passenden ICD-10-GM-Kode mit Diagnosesicherheit vor. Die Diagnose stellen Sie, die Therapieentscheidung treffen Sie, und der Entwurf geht erst nach Ihrer Freigabe ins Praxisverwaltungssystem.
Scrypa versteht sich als Dokumentationsassistent, der Gesprochenes transkribiert, strukturiert und in das bestehende Zielsystem überträgt, ohne eigene medizinische Bewertung. Reine Dokumentations- und Verwaltungssoftware gilt nach gängiger Einordnung in der Regel nicht als Medizinprodukt. Einen Medizinprodukte-Status oder eine MDR-Zertifizierung behaupten wir nicht, die Einstufung im konkreten Einsatz nimmt die verantwortliche Stelle vor.
Scrypa Medizin ist auf Deutsch und auf die medizinische Fachsprache ausgelegt, einschließlich Dialektfärbungen und branchenüblicher Sprechweise, und erkennt Symptome, Befunde, Medikamente und Diagnosen. In der Einführungsphase erfassen wir zusätzlich Ihre praxiseigenen Begriffe, Kürzel und Befundformulierungen. Kritische Angaben wie Wirkstoff und Dosierung prüfen Sie im Entwurf vor der Freigabe.
Dann gibt es in der Regel trotzdem einen Weg. Möglich sind eine tiefe Integration über eine vorhandene Schnittstelle, eine strukturierte Übergabe zum Import oder eine assistierte Eingabe, bei der der fertig strukturierte Eintrag geprüft eingefügt wird. Welche Stufe für Ihr System passt, klären wir im Vorgespräch.
Bei der Einbindung externer Dienstleister ist § 203 StGB einschlägig. Scrypa unterstützt das durch vertragliche Verpflichtung der mitwirkenden Personen zur Geheimhaltung und durch technische Zugriffsbeschränkungen, ergänzend zum Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Die abschließende berufsrechtliche Bewertung liegt bei Ihnen als verantwortlicher Stelle.
Die Einführung folgt fünf Schritten: Vorgespräch zu Anwendungsfällen und Zielsystem, Einrichtung von Anbindung und Rollen, Einarbeitung Ihrer Fachsprache, Pilot mit echten Fällen und schrittweiser Rollout mit Begleitung. Sie behalten dabei Ihre gewohnte Diktierweise, weil frei gesprochen und nicht nach Schema formuliert wird.